So rechnet der Lohnumrechner
Grundlage ist die Umrechnungsformel des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO): Ein Jahr hat 52 Wochen. Die Arbeitsstunden pro Jahr ergeben sich aus den Wochenstunden bei 100 %, dem Pensum und den 52 Wochen.
Jahreslohn = Stundenlohn × Wochenstunden × Pensum × 52
Monatslohn = Jahreslohn ÷ Anzahl Monatslöhne
Bei 12 Monatslöhnen entspricht das genau der SECO-Formel Stundenlohn × Wochenstunden × 52 ÷ 12. Ein Monat hat damit im Durchschnitt 4.33 Wochen, bei 42 Wochenstunden also 182 Arbeitsstunden. Der Rechner rundet die Ergebnisse auf den Rappen.
Beispiel
CHF 30.00 pro Stunde bei 42 Wochenstunden ergeben 30 × 42 × 52 ÷ 12 = CHF 5'460.00 pro Monat oder CHF 65'520.00 pro Jahr. Ist ein 13. Monatslohn vereinbart, verteilt sich derselbe Jahreslohn auf 13 Zahlungen von je CHF 5'040.00.
Umgekehrt entspricht ein Monatslohn von CHF 6'000.00 bei 42 Wochenstunden einem Stundenlohn von CHF 32.97. Mit 13. Monatslohn sind es CHF 35.71, weil der Jahreslohn dann höher ist.
Teilzeit und Pensum
Bei Teilzeit sinken die Arbeitsstunden im gleichen Verhältnis wie der Lohn, der Stundenlohn bleibt gleich. Ein Monatslohn von CHF 3'600.00 bei 60 % entspricht CHF 6'000.00 bei 100 %. Der Rechner zeigt diesen hochgerechneten Wert an, damit sich Stellen mit unterschiedlichem Pensum vergleichen lassen.
Stundenlohn und Monatslohn richtig vergleichen
Wer im Monatslohn angestellt ist, erhält den Lohn auch während der Ferien. Im Stundenlohn wird der Ferienlohn, wo zulässig, als Zuschlag ausbezahlt, bei 4 Wochen Ferien zum Beispiel 8.33 %. Ein Stundenlohn inklusive Ferienzuschlag ist deshalb nicht direkt mit einem umgerechneten Monatslohn vergleichbar. Wählen Sie im Rechner Ihre Ferienwochen, um den vergleichbaren Stundenlohn inklusive Ferienzuschlag zu sehen. Bezahlte Feiertage sind darin nicht enthalten. Mehr dazu im Feriengeld-Rechner.
Brutto oder netto?
Alle Beträge im Lohnumrechner sind Bruttolöhne. Vom Bruttolohn werden noch die Beiträge für AHV/IV/EO, Arbeitslosenversicherung, Nichtberufsunfall-Versicherung und Pensionskasse abgezogen. Wie viel davon übrig bleibt, zeigt der Brutto-Netto-Rechner. Überstunden, Schicht- und andere Zulagen sind in der Umrechnung nicht berücksichtigt.